Diakonieverein

Anschrift:

Schulstraße 1
63801 Kleinostheim
 
1. Vorsitzender
Pfarrer Thomas Abel, Kleinostheim
Geschäftsführer        
Wolfgang Kühnel, Kleinostheim
Kassier
Roland Kehr, Kleinostheim
Schriftführer
Ursula Wissel, Kleinostheim
Beisitzer
Doris Weigand, Kleinostheim
Beisitzer
Christa Hauptmann, Kleinostheim

 

 

 

 

 

Bankverbindung für Spenden: DE34 7956 7531 0000 0131 88

 

Artikel aus dem Gemeindebrief:

Am 24. Februar 1981 wurde der Diakonieverein St. Markus e.V. gegründet. Gründungsmitglieder waren damals: Pfarrerin B. Fietz, Herr H. v. Geibler, Frau E. Brunträger, Herr F. Hartmann, Herr B.W. Bartneck und Frau E. Westinning. Die damaligen Aufgaben des Vereins waren: Betreuung im sozialen Bereich vor Ort, Zusammenarbeit mit der Sozialstation vor Ort und die Unterstützung des Diakonischen Werk Untermain.
Von Anbeginn lag dem Verein die soziale Arbeit und Unterstützung älterer Menschen vor Ort am Herzen. Ältere Menschen sollten in ihrer gewohnten Umgebung betreut und unterstützt werden.
Der Verein gehört der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde St. Markus an. Die Mitglieder kommen aus den Orten Kleinostheim, Stockstadt und Mainaschaff. Bis heute wird durch den Verein die Sozialstation in Stockstadt unterstützt.
Mit dem Bau des Seniorenzentrums in Kleinostheim erwuchsen neue Aufgaben für den Diakonieverein. Mit der Satzungsänderung vom Juni 1995 wurde der Diakonieverein Mitträger dieser GmbH, der auch der Laurentiusverein und die Politische Gemeinde Kleinostheim angehören. Die Zusammensetzung: Gemeinde Kleinostheim 50%; Katholische Kirchengemeinde (Laurentiusverein) 40% und der Diakonieverein St. Markus 10%. Diese GmbH ist bis heute in Bayern einmalig.
Als Diakonieverein unterstützen wir die Arbeit der Haus St. Vinzenz von Paul GmbH – Soziale Dienste Kleinostheim und tragen somit die Angebote des Hauses mit.
Das betrifft auch die Arbeit des Pfarrers (1. Vorsitzender) aus Kleinostheim. Neben den Gesellschafterversammlungen und dem Aufsichtsrat (hier ist der Geschäftsführer und 2. Vorsitzende z.Z. Herr Kühnel), gilt es vor allem die Seelsorge und Gottesdienste im Haus St. Vinzenz von Paul zu unterstützen bzw. zu gewährleisten. Dies geschieht in ökumenischer Verbundenheit und Vertrautheit.
Zwei weitere Aufgabenfelder, die indirekt durch den Diakonieverein mit unterstützt werden, sind die Mittagsbetreuung an der von Ketteler Schule und die Kinderkrippe St. Vinzenz.
Bei der Gründung des Diakonievereins gab es 120 Mitglieder aus allen drei Ortsteilen. Nun, im Jahre 2020 sind es gerade einmal noch 55 Mitglieder!! Der Verein ist völlig überaltert! Das lässt im Moment nichts Gutes erahnen. Dem Diakonieverein gehen nicht nur die Mitglieder aus, sondern auch die finanziellen Möglichkeiten. Junge bzw. jüngere Mitglieder gibt es nicht. Wenn die Mutter oder der Vater versterben, erlischt natürlich die Mitgliedschaft… und die Kinder haben wenig Interesse daran, was den Eltern noch am Herzen lag.
„Was bringt mir ganz persönlich der Diakonieverein?“, so werde ich manchmal gefragt bzw. sind es solche Äußerungen, die mich erreichen.
Antwort: „Erst einmal nichts direkt!“ Muss denn jede Spende gleich persönlich etwas einbringen? Möchte ich nicht vielleicht die Welt ein kleinwenig besser machen, mit dem, was ich leisten kann?
Ist es nicht gut und schön zu sehen, wie ältere Menschen in Kleinostheim bleiben können und im Haus St. Vinzenz umsorgt und gepflegt werden? Ist es nicht schön zu sehen, wie jeden Tag eine ganze Flotte von weißen Autos ausströmt, mit Menschen an Bord, die Menschen zu Hause pflegen, ein Schwätzchen halten, Gutes tun?
Ist es nicht schön, seine Kinder am Nachmittag in der Grundschule gut aufgehoben zu wissen? Ein gutes, warmes Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und viele Aktivitäten sind dabei garantiert.
Wie vielen jungen Familien ist geholfen, dass sie ihre Kleinsten in der Krippe in guter Obhut wissen!
All das sind Dinge, die jeden direkt oder indirekt betreffen oder später vielleicht einmal betreffen könnten. Ja, die Mitgliedschaft im Diakonieverein mag erst einmal nichts Zählbares bringen, aber es ist eine Solidargemeinschaft, in die eingezahlt wird. Eine Solidargemeinschaft für Kleinostheim und die umliegenden Ortsteile von St. Markus.
Ein Generationenvertrag, wo die Menschen aus unserem Bereich aufeinander achtgeben und füreinander da sind.
Der Diakonieverein St. Markus, die katholische Kirchengemeinde St. Laurentius und die Kommune Kleinostheim arbeiten hier Hand in Hand. Der Zuspruch für das Haus St. Vinzenz, weit über unsere Grenzen hinaus, spricht für sich.
Meine Bitte, vor allem auch an die jüngere Generation: Unterstützen Sie bitte diese wertvolle Arbeit.
Halten Sie vielleicht ein wenig, was ihren Eltern oder Großeltern wichtig war, in Ehren.
Ich würde mich freuen, wenn der Diakonieverein St. Markus bald wieder neue und jüngere Mitglieder begrüßen könnte.

Im Namen des Vorstands – Ihr Pfarrer Thomas Abel

 

Nächste Termine:

Diakonieverein St. Markus – Ehrung langjähriger Vorstandsmitglieder beim Neujahrsempfang der Gemeinde Kleinostheim am 13. Januar 2019

Verdient hatten sie es sich schon lange, aber an diesem Tag war es so weit. Unser Kassier, Herr Roland Kehr erhielt die Medaille in Silber der Gemeinde Kleinostheim für seine ehrenamtliche Tätigkeit seit 1995 im Diakonieverein.
Frau Christa Hauptmann ist seit 1981 im Vorstand des Diakonievereins und wurde mit der Medaille in Gold geehrt.
Unser umtriebigstes Mitglied im Vorstand des Diakonievereins, Frau Doris Weigand erhielt ebenfalls die Medaille in Gold der Gemeinde Kleinostheim aus den Händen von Bürgermeister Neßwald.
In den Reihen der Gratulanten reihte sich auch unser Herr Pfarrer Abel als Vorsitzender des Diakonievereins mit ein.
Da es in der heutigen Zeit nicht einfach ist für solche Ehrenämter Nachwuchs zu bekommen, kann man es nicht hoch genug einschätzen, dass eben diese Vorstandsmitglieder sich über einen so langen Zeitraum zum Diakonieverein bekannt und mitgearbeitet haben.
Von mir an alle drei herzlichen Glückwunsch.


Geschäftsführer Wolfgang Kühnel

Bilder der Ehrung sehen Sie hier: