Berichte aus dem Kirchenvorstand

Bericht aus dem Kirchenvorstand für den Gemeindebrief April / Mai 2020
In diesem Jahr befasst sich der Kirchenvorstand (KV) mit zwei zentralen Themen, dem Thema „Drei Orte - eine Kirchengemeinde“ und dem Thema „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“.
Die Arbeit zum Thema „Drei Orte – eine Gemeinde“ hat das Ziel, Kleinostheim, Mainaschaff und Stockstadt zu einer auch für die Gemeindemitglieder spürbaren einheitlichen Kirchengemeinde zusammenwachsen zu lassen. Erste Schritte in diese Richtung wird der KV in seiner Sitzung im Mai diskutieren. Für Ideen und Anregungen aus der Gemeinde ist der KV jederzeit offen.
Nachdem der KV bereits im vergangenen Jahr über einzelne Maßnahmen zum Thema „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ diskutiert hatte, wurde in der Sitzung im Januar das Integrierte Klimaschutzkonzept der Landeskirche (IKK) besprochen. Das IKK ist eine Orientierungshilfe für Gemeinden, die einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten und dabei der Verantwortung gegenüber Gottes Schöpfung und künftigen Generationen gerecht werden möchten. Mögliches Ziel ist die Zertifizierung der Gemeinde mit dem „Grünen Gockel“, dem Umweltmanagementsystem der Landeskirche. Um erste Schritte in diese Richtung zu machen, bildete der KV einen Arbeitskreis, der zunächst den Ist-Zustand analysieren und dann einzelne Maßnahmen in den Bereichen Gebäude, Mobilität, Beschaffung, Bewusstseinsbildung und Organisation ausarbeiten wird. Der Arbeitskreis hat bereits eine Beschaffungsrichtlinie entworfen, über die der KV im April abstimmen wird. Die Beschaffungsrichtlinie verpflichtet diejenigen, die in der Gemeinde und ihren Einrichtungen Aufträge vergeben und Produkte einkaufen, auf folgende Kriterien zu achten: Produktion ohne Ausbeutung von Menschen, fairer Handel, Schutz des  Klimas, niedriger Energieverbrauch, geringe Luft- und Lärmemissionen, Ressourcenschonung, niedrige Folgekosten, Abfallvermeidung und Recycling.
Zum Abschluss bringen konnte der KV in den vergangenen Sitzungen die Entscheidungen über die Sanierung des Gemeindezentrums Mainaschaff. Es wurde beschlossen, die Firma Bauer aus Sailauf mit der Dachsanierung und die Firma Hapea aus Aschaffenburg mit der Blitzschutzanlage zu beauftragen. Das Flachdach wird begrünt und hat eine Haltbarkeit von 30 bis 50 Jahren. Die Arbeiten sollen bis Ende Juli fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten werden sich auf etwa 313.000,00 Euro belaufen, von denen 16.000,00 Euro auf die Kirchengemeinde entfallen.
Der Kirchenvorstand